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Gesundheits- und Krankenpflege

Beispielhafte Lernsituation der dreijährigen Gesundheits- und Krankenpflegeausbildung
1. E-Block

  • In der Rolle des Auszubildenden ankommen
  • Lernen und Arbeiten in Gruppen
  • Parameter der Herz-Kreislaufsituation wahrnehmen und beurteilen
  • Erste Hilfe leisten können
  • Sich mit Sterben und Tod im persönlichen, gesellschaftlichen und kulturellen Kontext auseinandersetzen
  • Die eigene Gesundheit einschätzen, fördern und erhalten (Gesundheit und Ernährung)
  • Einen Menschen im und aus dem Bett mobilisieren
  • Mobilisation II, Mahlzeiten austeilen und reichen,

die Anwendung des Pflegeprozesses in der Praxis kennen lernen und einüben

  • Hygiene, allgemeine Pharmakologie, Berührung erleben, einschätzen und gewonnene Erkenntnisse in Pflegehandeln umsetzen
  • Den Erstkontakt und die Aufnahmesituation mit Menschen in unterschiedlichen Pflegesituationen gestalten, die Stuhlausscheidung beobachten
  • Hilfe bei der Körperpflege in jedem Lebensalter leisten
  • Handlungssicherheit gewinnen, Mundpflege vorbereiten, durchführen und nachbereiten, Kleidung und Anti-Embolie-Strümpfe auswählen und anziehen
  • Auf den Stationseinsatz vorbereitet sein.

 

1. Ausbildungsjahr

  • Persönliches Pflegeverständnis wahrnehmen und berufliches Pflegeverständnis kennen lernen
  • Einen Menschen mit Störungen der Urinausscheidung unterstützen
  • Ernährungszustand und Ernährungsweise beobachten und beurteilen
  • Kommunikation Schloss Freudenberg, Mikrobiologie, Blut, Hormonsystem
  • Die Situation eines alten Menschen wahrnehmen und einschätzen, Entscheidungen treffen und entsprechend handeln
  • Schmerzbelastete Menschen pflegen, Infusionen richten, verabreichen und überwachen
  • Pflege und Krankheitserleben von alten Menschen mit einer Bewegungseinschränkung
  • Die Atmung wahrnehmen und einschätzen können, die Pneumonie- und Atelektasengefährdung (Atelektase: kollabierter Lungenabschnitt) wahrnehmen und einschätzen können und entsprechend handeln. Die Pflege eines Patienten mit Pneumonie planen, durchführen und evaluieren
  • Die gesunde Entwicklung wahrnehmen, beobachten und dabei Störungen erkennen
  • Alter Mensch II: Die Situation eines alten und dementen Menschen erkennen, einschätzen und entsprechend pflegerisch handeln
  • Einen Menschen mit Essstörungen und Nahrungsmittelunverträglichkeiten pflegen und beraten
  • Menschen aller Altersgruppen perioperativ (die Zeit vor, während und kurz nach einem operativen Eingriff) begleiten und pflegen
  • Beziehungen zu Menschen mit kognitiven, physischen und emotionalen Einschränkungen gestalten.


2. Ausbildungsjahr

  • Die Dekubitusgefahr (Dekubitus: Bereich lokaler Schädigung der Haut und des darunterliegenden Gewebes) eines Menschen wahrnehmen, einschätzen, Entscheidungen treffen, entsprechend handeln und evaluieren

Lagerung mit diversen Hilfsmitteln

  • Thrombosegefahr eines Menschen wahrnehmen, einschätzen, entscheiden und handeln. Menschen mit venöser Erkrankung und gerinnungshemmender Therapie pflegen
  • Einen psychisch kranken/abhängigen Menschen und seine Angehörigen betreuen, beraten und pflegen, I
  • Einen psychisch kranken/abhängigen Menschen und seine Angehörigen betreuen, beraten und pflegen, II
  • Selbstpflegekompetenz in Anleitungssituationen einschätzen und nutzen am Beispiel von Diabetes mellitus Typ I und Typ II
  • Schlafverhalten innerhalb der Lebensspanne wahrnehmen, einschätzen und bei Schlafstörungen handeln. Die Kenntnisse auf die berufliche Belastungssituation Nachtdienst anwenden, Grundkurs Kinästhetik (Lehre der Bewegungsempfindung),

Salutogenese (Prozess der Gesundheitsentstehung)

  • Pflege eines Patienten mit Atemwegserkrankungen planen, durchführen und evaluieren
  • Prozessorientiertes Wundmanagement anwenden können


Wundversorgung mit Unterdruck-Wundtherapie

  • Die Verabreichung von Nahrung mittels Sonden planen, durchführen und überwachen.
  • Die normale Funktion des Magen-Darm-Traktes kennen, gestörte Funktionen wahrnehmen und adäquat handeln I
  • Die normale Funktion des Magen-Darm-Traktes kennen, gestörte Funktionen wahrnehmen und adäquat handeln II
  • Infektionskrankheiten durch Beratung verhüten, Ansteckung vermeiden und Menschen mit Infektionskrankheiten pflegen
  • Verschiedene Umweltphänomene kennen lernen, die Gefahren für die Gesundheit einschätzen und ggf. Schutzmaßnahmen ergreifen
  • Menschen mit einer neurologischen Erkrankung wahrnehmen, stimulieren, fördern und pflegen I
  • Auf der Grundlage der Pflegeethik zu ethisch begründbaren Entscheidungen gelangen
  • Menschen mit einer neurologischen Erkrankung wahrnehmen, stimulieren, fördern und pflegen II
  • Die normale Funktion des Magen-Darm-Traktes kennen, gestörte Funktionen wahrnehmen und adäquat handeln III
  • Mündliche Zwischenprüfung, Den Einfluss von Geschlecht und Sexualität auf die Pflege verstehen, Entlassungsmanagement.


3. Ausbildungsjahr

  • Berufliche Belastungssituationen wahrnehmen, einschätzen und mit Hilfe einer geeigneten Strategie reduzieren
  • Schwangere und Wöchnerinnen betreuen, pflegen und beraten
  • Frauengesundheit wahrnehmen, Ressourcen fördern und angemessene Unterstützung im Gesundheits- und Krankheitsprozess anbieten
  • Einen Menschen mit einer onkologischen Krankheitsbild pflegen I
  • Einen Menschen mit einer onkologischen Krankheitsbild pflegen II
  • Die Situation eines Patienten in der Traumatologie erkennen, einschätzen und entsprechend handeln I
  • Die Situation eines Patienten in der Traumatologie erkennen, einschätzen und entsprechend handeln II
  • Anleitungsbedarf erfassen, planen, durchführen und evaluieren
  • Ökonomische Rahmenbedingungen im Gesundheitswesen kennen und in das eigene Handeln einbeziehen
  • Menschen mit Erkrankungen der Nieren und der ableitenden Harnwege pflegen, dialysepflichtige Menschen pflegen
  • Konzepte der Rehabilitation kennen, bei bestehenden Herz- Kreislauferkrankungen bei der Diagnostik und Therapie mitwirken und Betroffene pflegen, in Notfallsituationen adäquat reagieren
  • Bei bestehenden Herz- Kreislauferkrankungen bei der Diagnostik und Therapie mitwirken und Betroffene pflegen anleiten sowie beraten
  • Qualitätskonzepte in der Pflege kennen und reflektieren
  • Ziele und Methoden der Pflegeforschung verstehen und die praktische Anwendung von Pflegeforschung kennenlernen, die Auswirkungen des Fremdseins in einer Gesellschaft auf die Gesundheit erkennen
  • Pflege eines Menschen mit Seheinschränkungen und Erkrankungen des Auges,
    Pflege eines Menschen mit Erkrankungen des Halses, der Nase und der Ohren,
    Pflege eines Menschen mit Tracheostoma (operativ angelegte Öffnung der Luftröhre)
  • Menschen mit Haut- und Geschlechtskrankheiten sowie Verbrennungen pflegen
  • Chancen und Grenzen des Professionalisierungsprozesses von Pflege wahrnehmen und mitgestalten, Verwendung von Forschungsergebnissen im beruflichen Alltag.


Die Abfolge der Lernsituationen ist exemplarisch und kann variieren. Es finden kontinuierlich Überarbeitungen statt. Weitere Lernsituationen befinden sich in Planung

WG 1
Gesundheits- und Krankenpflege,
Pflege- und Gesundheitswissenschaften
(Soll: 950 Stunden)

1.126 Stunden

WG 2
Naturwissenschaften und Medizin
(Soll: 500 Stunden)

561 Stunden

WG 3
Geistes- und Sozialwissenschaften
(Soll: 300 Stunden)

341 Stunden

WG 4
Recht, Politik und Wirtschaft
(Soll: 150 Stunden) Stunden 38 und 147 zur Wiederholung

185 Stunden

 

 

Evaluation: insgesamt 53 Stunden.

 

Bildungszentrum für Gesundheit,
Mathildenhöhe

Dieburger Straße 30
64287 Darmstadt
Deutschland

Telefon: 06151-402 4050
arndt.blessing@bzg-mathildenhoehe.de
Sekretariat BZG:

Tanja Höhl | Telefon: 06151-402 4053
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Angela Iffland | Telefon: 06151-402 4052
angela.iffland@bzg-mathildenhoehe.de

Kerstin Vogl | Telefon: 06151-402 4053
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